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Hüsli-Story

Es war einmal im Jahre 1975 ein junger Bursch namens Wäbi, der im zarten Alter von 14 Jahren ein ebenso zartes Mädchen (Name nicht mehr bekannt) ins Grüne ausführen wollte. Doch plötzlich wurde das minderjährige Pärchen vom kalten Regen überrascht und musste panikartig Unterschlupf suchen. Damit war das Hüsli in seiner ersten Funktion als webersche Liebeslaube entdeckt.

Lange konnte Wäbi diesen romantischen Ort nicht geheim halten. Bald interessierten sich weitere junge Leute mit ähnlichen Bedürfnissen für das Hüsli, das damals dem Spital als Velokeller, Garage und Werkstatt diente. Man nahm mit der Spitalverwaltung Kontakt auf und bekam freundlicherweise die Erlaubnis, im oberen Stock einen wunderschönen Raum als Freizeitlokal benützen zu dürfen.

Während der Abschlussprüfungen im Frühjahr 1976 fanden die ersten Mal- und Einrichtungsarbeiten statt. Als erstes wurde natürlich ein Soundanlage installiert, erst dann kamen ausrangierte Sofas, Teppiche und Vorhänge dazu. Schreiner- und Malerarbeiten wurden mit unterschiedlichem Talent angegangen. Die Clique bestand damals aus: Regula Gross, Claudia Piani, Stephan Weber, Markus Spicher, Matthias Moser, Felix Lienhard, Christian Spiegelberg, Henning Timcke, Peter Forrer und Ueli Gygli.

Bald konnten die ersten, von Anfang an bei allen beliebten, Hüsli-Partys gefeiert werden. Unter der Woche traf man sich zum gemeinsamen Ping-Pongspiel und natürlich zu den obligaten Hüsli-Sitzungen, die oft bis spät in die Nacht dauerten....Wie sollte das Hüsli verwaltet und geführt werden? Das Hüsli als edler Schicki-Micki Privat Club oder als maoistische Aktivistenzelle? Proletarisch-solidarische Kommune, für alle zugänglich oder Privatlaube mit Belegungsplan und sporadischen Partys zwecks Zuführung von Frischfleisch.... Die Diskussionen gipfelten darin, dass der Ping-Pongtisch von der politischen Fraktion in der Mitte zersägt und in ein Anschlagsbrett verwandelt wurde!

1977 wurde der zweite Raum im oberen Geschoss stillschweigend annektiert. In einer ersten Phase entstand eine Bar. Natürlich mussten neben den kreativen Bauarbeiten auch weniger attraktive Arbeiten ausgeführt werden wie: WC-Putzen, Aufräumen, Müll entsorgen (Damals noch legal in der Umiker Tschutti), Finanzen regeln usw.

Grössere Bauarbeiten waren 1978 nötig, als sich die Exodus (nicht zur Freude aller Hüslianer) im zweiten Raum des Obergeschosses breit machten. Das Hüsli wurde dann schon bald vom sogenannten Triumvirat (Mats, Spiegi, Ueli) geführt.

Wie die Geschichte weiter ging, ist demnächst auf dieser Webpage zu lesen! Wer Ergänzungen, Kritiken oder weitere Anekdoten einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, die Rubriken Gästebuch oder Kontakt aufzusuchen.